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Zug 10. Dezember 2025

ZUG FRÖSCHENMATT

Ein Jahr voller Wandel, Engagement und Gemeinschaft: So lässt sich die Arealversammlung 2025 der Fröschenmatt am besten zusammenfassen.

115 Personen versammelten sich am 15. November im Pfarreisaal St. Johannes, um gemeinsam auf ein bewegtes Vereinsjahr zurückzublicken und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Der Wandel setzte bereits anfangs Jahr ein, als Brigitta und Gerhard Spengeler mit viel Herzblut das Steuer übernahmen. Zusammen mit Kathrin Brun entwickelten sie ein Konzept für die Leitung des Areals. Seitdem werden die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt und in selbstorganisierten Arbeitsgruppen gemeinschaftlich getragen. Das Gartenjahr war geprägt von Innovation und Miteinander: Die verschiedenen Arbeitsgruppen starteten, und zahlreiche gemeinsame Aktivitäten – wie stimmungsvolle Essen oder ein herzlicher Apéro – festigten die Verbundenheit und den offenen Austausch.

Die Fröschenmatt ist eine Gemeinschaft, in der Offenheit, gegenseitige Wertschätzung und die Freude am gemeinschaftlichen Handeln sichtbar und spürbar sind; sei es beim gepflegten Vereinsgarten, bei der Pflege des Parkplatzes und der Wege oder in kleinen Gesten der Unterstützung – unser Zusammenhalt macht den Unterschied. Auch Herausforderungen wurden gemeinsam angepackt: Von kurzfristiger Nachbarschaftshilfe, Reparaturen, über Starkregen bis hin zu Versicherungsfragen. Allem begegneten Vorstand und Mitglieder lösungsorientiert, pragmatisch und mit Kreativität.

An der Versammlung selbst gab es breite Einblicke: Es wurden die Jahres- und Finanzberichte vorgestellt und genehmigt, acht neue Mitglieder begrüsst und die Personen für die Delegiertenversammlung gewählt. Kathrin Brun wurde einstimmig für weitere zwei Jahre als Kassiererin/Aktuarin bestätigt. Ferner wurde orientiert: Über die Investition in die Toilettenanlage, das Budget zum bevorstehenden 50-Jahr-Jubiläum und das neue Selbstversicherungsmodell ab 2027.

Die Mitteilung des Zentralvorstandes, dass die „Vision 2026“ ergebnislos abgebrochen und die Ausarbeitung einer Vision an die Areale delegiert werde, wurde zur Kenntnis genommen.

Franz Matzig, der zum letzten Mal in der Funktion als Zentralpräsident teilgenommen hat, wurde mit grossem Dank und mit einem kleinen Geschenk verabschiedet.

Ein Permakultur-Kurs brachte Inspiration, Wissen und noch mehr Begeisterung ins Areal, was sogar auf Verbandsebene Anerkennung fand.

Der Applaus zum Abschluss der Versammlung galt den vielen Engagierten – besonders auch dem Vorstandsteam, für das kreative, herzliche und tatkräftige Engagement.

Die Arealversammlung 2025 ist ein Spiegelbild dessen, was die Fröschenmatt heute ausmacht: Wandel wird in echter Gemeinschaft bewältigt, aus Herausforderungen werden Chancen, neue Ideen und Projekte entstehen Hand in Hand, und das Miteinander steht im Mittelpunkt. Mit Vorfreude auf das neue Gartenjahr sehen wir neuen Impulsen entgegen – und darauf, gemeinsam weiterzuführen, was unser Areal so besonders macht.

Bettina Joos und Andreas Boos