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Chance Artenvielfalt

Das Aussterben

Mit Aussterben (fachsprachlich auch Extinktion) bezeichnet das Ende einer evolutionären Stammlinie infolge des Tods aller Nachkommen.

Zurzeit gibt es Hinweise darauf, dass die Rate des Aussterbens von Arten zwischen 3 und 130 pro Tag liegt, was um den Faktor 100 bis 1.000 über dem natürlichen Wert liegt. Eine Studie des Stockholm Resilience Centre aus dem Jahr 2009 legt nahe, dass der akzeptable Schwellenwert für das Aussterben von Arten bereits um über 1.000 % überschritten wurde. Daher stellt das Aussterben von Arten noch vor dem Klimawandel das größte ökologische Problem dar. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aussterben)

Unsere grösste Herausforderung

Die Arten sterben uns unter den Füssen weg.
Das ökologische Netz, welches die Basis für das Leben des Menschen bietet, reisst im Eilzugstempo.
Der Mensch zerstört seine eigene Lebensgrundlage.
Wir haben nur noch wenig Zeit.
Wo genau stehen wir in Bezug auf das Artensterben und unsere Zukunftsperspektiven als Mensch?

Alexander Tinti, Beat Mumenthaler

Was können WIR tun?

  • Was steckt hinter diesen Aussagen? Gibt es Beweise dafür?
  • Wo genau stehen wir in Bezug auf das Artensterben und unsere Zukunftsperspektiven als Mensch?
  • Was sind die Mechanismen?
  • Was gibt es für Lösungen und was würde es brauchen um diese Lösungen umzusetzen?
Boana rosenbergi, fotografiert im Refugio Tinti
Boana rosenbergi, fotografiert im Refugio Tinti: Ein Frosch als Symbolbild für die Vielfalt der Natur und das Artensterben: Diskutiere mit Beat Mumenthaler und Alexander Tinti über mögliche Wege und Lösungen, 3. Mai 2023, KKThun

Das Podiumsgespräch

Mit schönen Bildern aus der Tierwelt untermalt, diskutiert Beat Mumenthaler mit Alexander Tinti und mit den Besucherinnen und Besuchern über mögliche Wege und Lösungen:

Alexander und Beat sind sich einig: Wir müssen jetzt sofort handeln.

Auch DEINE MEINUNG ist gefragt während diesem ehrlichen und einfachen aber pointierten Podiumsgespräch.

Bodenlebewesen fördern

Auch im kleinen kannst Du etwa bewirken. Rahel Meier und Anton Winkler erzählen in unserem Gastbeitrag Bodenlebewesen fördern, ein Praxisbeispiel, warum sie Bodenlebewesen in ihrem Familiengarten fördern und somit eine gesunde und nachhaltige Bodenstruktur auf 200 Quadratmetern schaffen.

Die Diskussionsleiter Alexander und Beat

Alexander Tinti wurde in Wien geboren. Nach dem Studium der Kunst- und Naturwissenschaften in Wien arbeitete er als Regisseur und Bühnenbildner in Österreich, Deutschland und New York City. Besorgt über die grassierende Umweltzerstörung wechselte er Kurs und studierte Bodenbiologie, Permakultur und Systemökologie. 1998 zog er nach Asien, wo er an verschiedenen Umwelt- und Kunstprojekten beteiligt war. Über Thailand, Cambodja, Bali und Sri Lanka, gelangte er schließlich 2016 nach Costa Rica, wo er das Refugio Tinti, ein Wildschutzgebiet und permakulturelle Farm, aufbaute. Außerdem entwickelt er Konzepte für die Diversifizierung von Monokulturen in ertragreiche Waldgärten und beteiligt sich aktiv am Regierungsprojekt AMISTOSA, dem biologischen Korridor zwischen der Osa-Halbinsel und dem La Amistad-Nationalpark. Zu seinen Hobbies zählen Malen und Schreiben.

Beat Mumenthaler ist ein national und international bekannter Porträtfotograf, welcher nach dem Gewinn vieler nationaler und internationaler Auszeichnungen in verschiedenen Bereichen der Fotografie, heute ausschliesslich noch sein über Jahre selbst entwickeltes und tiefgreifendes «MUMENTHALER – PORTRAIT» fotografiert.
Als ehemaliger Lehrer (auch Naturwissenschaftliche Fächer), Vater von 2 Kindern und Naturliebhaber, liegt sein Fokus seit Jahren auf den Fragen nachhaltigen Lebens. Die Tierwelt liegt ihm dabei speziell am Herzen. Seine Überzeugung ist, dass das Artensterben das noch grössere Problem für die Menschen ist, als der Klimawandel.

Chance Artenvielfalt – Tickets

Datum
03.05.2023 – 18:30 bis 20:00 Uhr

Ort
KKThun Kultur- und Kongresszentrum, Seestrasse 68, Thun, CH – Lachensaal

Tickets
Tickets (20 CHF) und Details über Eventfrog (Event abgelaufen)

Die Rolle der Familiengärten

Gerade in unseren Gärten haben wir die Chance, aber zunehmend auch die Verantwortung, dem Artensterben entgegenzuwirken und die Biodiversität und Nachhaltigkeit aktiv und bestmöglich zu fördern. Angesichts des dramatischen Rückgangs der Artenvielfalt müssen wir rasch Lösungen finden und diese im Rahmen unserer Möglichkeiten und Aufgaben auch in unseren Gärten umsetzen.

Das diskutieren wir auch in unserem Beitrag zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai.

Biodiversitätsinitiative 9. September 2024

Schützen, was wir brauchen.

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Ja zur Biodiversität am
22. September 2024