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Familiengärten immer stärker von Nutzungskonflikten betroffen

Der Schweizer Familiengärtner-Verband (SFGV) stellt auch dieses Jahr wieder fest, dass der Druck auf den Fortbestand der Familiengärten in der Schweiz stetig steigt. Das Familiengartenwesen ist durch die gesellschaftlichen und räumlichen Entwicklungen im Wandel begriffen. Nutzungskonflikte nehmen zu.

Unsere Schweizer Familiengärten sind nicht nur durch die Schaffung von mehr Wohnraum und den Ausbau von Strassen bedroht. Wachsende Interessenskonflikte ergeben sich auch aus anderen Gründen. Stichworte dazu sind etwa: Natur- und Umweltschutz sowie Hochwasserschutz (vgl. nachfolgend das Beispiel «Lebendige Limmat»). Ferner die Energiewende (Beispiel: geplanter Energiehub auf dem Berner Familiengartenareal «Schermenwald») und die Schaffung öffentlicher Naherholungsräume (vgl. das nachfolgende Beispiel für die Stadt Zürich, «122. 2023/475 Postulat Severin Meier [(SP] und Dr. Roland Hohmann [Grüne] vom 04.10.2023]).

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Forsche über alte Bohnensorten in Deinem Garten

Erwecke alte Bohnensorten zum Leben

Pflanzen, die in den letzten Jahren noch gut gedeihten, können den zunehmenden Hitzeperioden und Trockenheit nur noch mit Mühe standhalten. In einer heisseren und trockeneren Zukunft würde die Gartenbohne Maxi, eine Buschbohne, kaum überleben. Das merken auch Gartenfreundinnen und -freunde sowie Lebensmittelproduzenten. Deshalb suchen Wissenschaftler:innen nach Sorten, die mit den klimatischen Veränderungen besser umgehen können. Aber wo findet man diese Bohnen?

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Was ist ein schöner Garten?

Schönheit im Wandel der Zeit

Was ist ein schöner Garten? Und welche Rolle spielen Schönheit und Ästhetik im naturnahen Garten? Das weltweite Artensterben und der drastische Rückgang der Insekten in den letzten Dekaden fordern uns alle zum Handeln auf. Ökologisch wertvolle Grünflächen gewinnen deshalb in Siedlungsräumen der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Dazu gehören auch die zahlreichen Kleingarten-Anlagen, mit denen wir einen ökologischen Beitrag für den Erhalt einheimischer Arten leisten können. Was die Insekten und Kleintiere brauchen, sind mit heimischen Pflanzen begrünte, naturnah gepflegte Grünflächen und Gärten.

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Trilemma der Landnutzung

Wie können wir Nutzungskonkurrenzen überwinden?

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats der (deutschen) Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) aus dem Jahr 2020 zeigt Möglichkeiten für die politische Gestaltung eines nachhaltigen Umgangs mit Land auf. Die Überlegungen aus dem Jahr 2020 unter dem Titel Landwende im Anthropozän: Von der Konkurrenz zur Integration sind auch drei Jahre später noch immer aktuell. Die Ansprüche der Menschheit an die Nutzung von Land sind zahlreich. Die Zerstörung von Land verschärft gleichzeitig drei globale Krisen: Die Klimakrise, die Biodiversitätskrise und die Ernährungskrise. Je weniger naturbelassenes Land verbleibt, desto ausgeprägter werden die Nutzungskonflikte. Das Gutachten setzt sich deshalb unter dem Titel Trilemma der Landnutzung mit dieser Konkurrenzsituation auseinander.

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Unsere Gartenareale müssen zu Kleinoden in der städtischen Begrünung werden

Ausgangslage

Nachfolgende Überlegungen für die Ausrichtung unserer Familiengartenbewegung basieren auf direkten Erfahrungen und Eindrücken im Schweizer Umfeld. Inwieweit diese auf andere Europäische Länder ganz oder teilweise übertragbar sind, muss dort bewertet werden.

Es gibt in der Schweiz keine nationale Gesetzgebung, auf die sich unsere Familiengärten abstützen können. Für die Mitglieder und Funktionäre unserer Verbandslandschaft macht sich dies immer mehr und schmerzhafter bemerkbar. Eine Ausnahme bildet der Kanton Basel-Stadt, der eine gesetzliche Verankerung der Besitzstandfläche kennt. Ansonsten gibt es nur diverse behördliche Regelungen.

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Mehr Biodiversität

Mehr Biodiversität – Jetzt handeln!

Worum geht es in der Biodiversitätsinitiative, und was kannst Du zu mehr Biodiversität beitragen? In diesem Beitrag erfährst Du alles über die Initiative.

In unserem Gartenblogbeitrag Die Roten Listen erfährst du mehr über die existenzielle Bedrohung und das zunehmende Verschwinden von Arten und Lebensräumen. Im Vergleich zu anderen Industrieländern weist die Schweiz die höchste Anzahl bedrohter Arten auf und stellt die geringste Fläche unter Schutz. Jetzt hast Du eine konkrete Gelegenheit und kannst selbst aktiv werden: Setze Dich ein für die Biodiversitätsinitiative (eidg. Volksinitiative «Für die Zukunft unserer Natur und Landschaft»).

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Mondkalender 2024

Der Mond und die Mondphasen als Gartenhilfe

Agrarische Mondkalender dienen vielen Gärtnerinnen und Gärtnern bis heute als praktische Gartenhilfe, auf die sie nicht verzichten möchten. Wir stellen unseren Mitgliedern sowie den Abonnentinnen und Abonnenten unseres Magazins Gartenfreund / Jardin vivant diesen Ratgeber weiterhin online gratis zur Verfügung.

Der Erdmond ist unter dem lateinischen Namen Luna nach der gleichnamigen Mondgöttin bezeichnet. Um «unseren» Mond herum reihten und ranken sich seit jeher vielerlei Mythen. Inzwischen ist der Mond aufgrund seiner distanzmässigen Nähe zur Erde (der mittlere Abstand beträgt «nur» rund 384.400 Kilometer) wissenschaftlich sehr gut erforscht.

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Bodenlebewesen fördern, ein Praxisbeispiel

Rahel Meier und Anton Winkler erzählen, wie sie Bodenlebewesen in ihrem Familiengarten fördern und somit eine gesunde und nachhaltige Bodenstruktur auf 200 Quadratmetern schaffen.

Bodenverbesserung: Die Transformation unseres Schrebergartens

Im November 2021 erhalten wir überraschend rasch einen Schrebergarten im Unteren Paradies des Familiengartenvereins Süd in Wollishofen. Wenige Gehminuten von Zuhause an einer guten Lage starten wir mit den Vorbereitungen und der Planung unserer 200 Quadratmeter grossen Parzelle. Vor Ort fertigen wir Skizzen vom Areal an, zeichnen die aktuellen Wege ein und überlegen uns ein neues Design. Für uns ist klar, dass wir keine 08/15 Einteilung wollen.

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Der Kürbis hat Saison!

Im Oktober hat der Kürbis noch Hochsaison!

Die meisten Felder sind abgeerntet – doch Einer feiert im Oktober noch Saison – der Kürbis. Das Beste: Die Früchte sind nicht nur prächtig anzusehen, sondern auch äusserst vielseitig in der Verwendung.

Woher stammt der Kürbis?

Wie so viele andere Gemüse und Früchte, stammt auch der Kürbis ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Den beliebten Gartenkürbis beispielsweise hat der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus im Jahr 1492 auf Kuba entdeckt. Auch bekannte Arten wie der Riesenkürbis – Cucurbita maxima – und der Pumpkin der Amerikaner – Cucurbita pepo – sind durch die Seefahrer nach Europa gelangt. Der Name Kürbis soll übrigens eine Abwandlung des botanischen Namens sein. Aus Cucurbita wurde Kurbitz und schliesslich Kürbis. Inzwischen gibt es über 1000 verschiedene Arten! Doch trotz der unterschiedlichen Formen und Farben haben alle Kürbisse etwas gemeinsam: Sie wachsen verblüffend schnell. In wenigen Monaten können sie zu wahren Prachtexemplaren heranreifen.

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Die Roten Listen

Biodiversität: Rote Listen als Indikator bei der Bewertung der Artenvielfalt

Rote Listen spielen bei der Bewertung des Zustands der Artenvielfalt als Indikatoren eine zentrale Rolle. Im Vergleich zu benachbarten Ländern ist der Anteil gefährdeter oder ausgestorbener Arten in der Schweiz besonders hoch. Die Hauptursache für den schlechten Zustand der Artenvielfalt ist bekannt: Wir nutzen unsere natürlichen Ressourcen nicht nachhaltig. Der Bund will im Rahmen seines Aktionsplans Strategie Biodiversität Schweiz nebst den Lebensräumen auch die Artenvielfalt erhalten und fördern.

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