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Startseite » Archiv für Jacqueline Cortesi

Beweisstück Unterhose

Aufruf zum Mitmachen an der Aktion «Beweisstück Unterhose»

Wie aktiv ist mein Boden?

Die Aktion «Beweisstück Unterhose» dauert vom 20./21. April bis 15./16. Juni 2024. Das ist je ein Wochenende. Der Schweizer Familiengärtner-Verband (SFGV) als Beteiligter der «Partnerschaft für den Boden» trägt diese Aktion mit und hofft, dass auch viele unserer Mitglieder bzw. Pächterinnen und Pächter mitmachen.

Was versteckt sich hinter dieser Aktion? Ganz einfach: Indem du auf deiner Parzelle im Schreber- bzw. Familiengarten eine Unterhose aus 100 Prozent Baumwolle vergräbst, erfährst du mehr über den Boden, den du bewirtschaftest. Was gewinnst du? Ganz sicher Zusatzwissen, Spass und mit ein wenig Glück auch noch einen Preis.

Die Aktion ist eine Entwicklung von Agroscope und wird von einer breiten Partnerschaft getragen. Sie besteht aus Behörden und Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt, Raumplanung und Wissenschaft. Dazu gehört, wie erwähnt, auch der SFGV.

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Wildbienen Schweiz

Wildbienen Schweiz – Aktuelle Gefährdungslage

Neben Honigbienen sind auch Wildbienen für die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen unersetzlich. Darum haben das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und das Nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Fauna (info fauna) am 17. Mai 2024 eine neue Rote Liste der Bienen der Schweiz herausgegeben. Diese Liste gibt Auskunft über den Stand der gefährdeten Wildbienen-Arten im Jahr 2022. Demnach stehen bereits rund 45 Prozent der Schweizer Wildbienen-Arten auf der Roten Liste. Ausgestorben sind rund 10 Prozent. 

Über Wildbienen gibt es inzwischen eine Menge an wichtigen Informationen – auch für Laien, die sich für diese faszinierenden Lebewesen engagieren möchten. Darunter findet sich auch Werbung zum Kauf von Wildbienensand, Wildbienen-Pflanzenmischungen und Bauanleitungen für Wildbienenhotels. Meine ersten Erfahrungen mit Wildbienen bestanden vor einigen Jahren darin, dass ich unter der Pergola in meinem Garten ein Wildbienenhotel aufhängte. Nachdem ich das Einnisten der ersten Wildbienen beobachten konnte, hängte ich eine weitere derartige Nisthilfe auf meinem Balkon auf. Dieses «Hotel» blieb jedoch leer, bis ich es ebenfalls im Garten platzierte. Inzwischen habe ich gelernt: Vermutlich fehlten in der Nähe zu meiner Terrasse genügend geeignete Futterpflanzen. Bis heute habe ich auf meiner Parzelle zudem die Vielfalt an Blütenpflanzen verbreitert und einen Wildbienensandhaufen angelegt. Strukturen wie Totholz kamen hinzu.

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Asiatische Hornisse, eine Bedrohung für einheimische Bienen auch im 2024

Mörderische Bedrohung für unsere Bienen durch Asiatische Hornisse

Schrebergärten sind vom Rückgang der Bienen direkt betroffen.

Honigbienen sterben bekanntlich nicht mehr ganz so oft an den Varroamilben. Der Einsatz von Pestiziden und die Reduktion der Anzahl und der Vielfalt von Blüten stellen aber weitere Bedrohungen unserer Bienenarten dar. Seit 2017 gibt es eine zusätzliche Gefahr: Damals ist in der Schweiz (Jura) erstmals die Asiatische Hornisse aufgetaucht. Sie stammt ursprünglich aus Zentral- und Ostasien und jagt am liebsten Wild- und Honigbienen. Damit bedrohen diese Wespen auch direkt die Artenvielfalt, über die wir schon hier geschrieben haben.

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Ufervegetation und ihre Bedeutung für die Biodiversität

Die Rolle der Ufervegetation für die Biodiversität

Wir haben im Zusammenhang mit Nutzungskonflikten, denen Familiengärten mit der Bodenknappheit zunehmend ausgesetzt sind, bereits über Revitalisierung und Renaturierung von Gewässern und ufernahen Zonen berichtet. Heute möchte ich den ökologischen Wert der Ufervegetation und des Uferbereichs (vgl. dazu insb. Art. 18 und Art. 21 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz, NHG) ins Zentrum unserer Betrachtungen rücken.

Ufervegetation und Uferbereich

Die Ufervegetation ist ein Biotop im Sinne von Artikel 18 NHG. Sie bildet den natürlichen Übergang zwischen Wasser und Land.

Seit 1966 ist die naturnahe und natürliche Ufervegetation bundesrechtlich geschützt. Leider schneiden bis heute einige Landbesitzer das Ufer immer wieder kahl, um das Entstehen einer natürlichen oder zumindest naturnahen Ufervegetation zu verhindern. Der Begriff des Uferbereichs ist weiter gefasst. Er schliesst den dynamischen Bereich der Gewässer sowie naturräumlich mit dem Ufer zusammenhängende schützenswerte Lebensgemeinschaften von Pflanzen, Tieren und Flächen mit ein.

Die Ufervegetation gehört zum Gewässerraum. Das Gewässerschutzgesetz verbietet in den ausgeschiedenen Gewässerräumen den Einsatz von Düngern und Pestiziden. Zudem schreibt es für diese Räume eine extensive Bewirtschaftung vor.

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Familiengärten immer stärker von Nutzungskonflikten betroffen

Der Schweizer Familiengärtner-Verband (SFGV) stellt auch dieses Jahr wieder fest, dass der Druck auf den Fortbestand der Familiengärten in der Schweiz stetig steigt. Das Familiengartenwesen ist durch die gesellschaftlichen und räumlichen Entwicklungen im Wandel begriffen. Nutzungskonflikte nehmen zu.

Unsere Schweizer Familiengärten sind nicht nur durch die Schaffung von mehr Wohnraum und den Ausbau von Strassen bedroht. Wachsende Interessenskonflikte ergeben sich auch aus anderen Gründen. Stichworte dazu sind etwa: Natur- und Umweltschutz sowie Hochwasserschutz (vgl. nachfolgend das Beispiel «Lebendige Limmat»). Ferner die Energiewende (Beispiel: geplanter Energiehub auf dem Berner Familiengartenareal «Schermenwald») und die Schaffung öffentlicher Naherholungsräume (vgl. das nachfolgende Beispiel für die Stadt Zürich, «122. 2023/475 Postulat Severin Meier [(SP] und Dr. Roland Hohmann [Grüne] vom 04.10.2023]).

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Trilemma der Landnutzung

Wie können wir Nutzungskonkurrenzen überwinden?

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats der (deutschen) Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) aus dem Jahr 2020 zeigt Möglichkeiten für die politische Gestaltung eines nachhaltigen Umgangs mit Land auf. Die Überlegungen aus dem Jahr 2020 unter dem Titel Landwende im Anthropozän: Von der Konkurrenz zur Integration sind auch drei Jahre später noch immer aktuell. Die Ansprüche der Menschheit an die Nutzung von Land sind zahlreich. Die Zerstörung von Land verschärft gleichzeitig drei globale Krisen: Die Klimakrise, die Biodiversitätskrise und die Ernährungskrise. Je weniger naturbelassenes Land verbleibt, desto ausgeprägter werden die Nutzungskonflikte. Das Gutachten setzt sich deshalb unter dem Titel Trilemma der Landnutzung mit dieser Konkurrenzsituation auseinander.

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Mehr Biodiversität

Mehr Biodiversität – Jetzt handeln!

Worum geht es in der Biodiversitätsinitiative, und was kannst Du zu mehr Biodiversität beitragen? In diesem Beitrag berichte ich über die Biodiversitätsinitiative, über die wir am 22. September 2024 abstimmen.

In unserem Gartenblogbeitrag Die Roten Listen erfährst du mehr über die existenzielle Bedrohung und das zunehmende Verschwinden von Arten und Lebensräumen. Im Vergleich zu anderen Industrieländern weist die Schweiz die höchste Anzahl bedrohter Arten auf und stellt die geringste Fläche unter Schutz. Jetzt hast Du eine konkrete Gelegenheit und kannst selbst aktiv werden: Setze Dich ein für die Biodiversitätsinitiative (eidg. Volksinitiative «Für die Zukunft unserer Natur und Landschaft»).

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Mondkalender 2024

Der Mond und die Mondphasen als Gartenhilfe

Agrarische Mondkalender dienen vielen Gärtnerinnen und Gärtnern bis heute als praktische Gartenhilfe, auf die sie nicht verzichten möchten. Wir stellen unseren Mitgliedern sowie den Abonnentinnen und Abonnenten unseres Magazins Gartenfreund / Jardin vivant diesen Ratgeber weiterhin online gratis zur Verfügung.

Der Erdmond ist unter dem lateinischen Namen Luna nach der gleichnamigen Mondgöttin bezeichnet. Um «unseren» Mond herum reihten und ranken sich seit jeher vielerlei Mythen. Inzwischen ist der Mond aufgrund seiner distanzmässigen Nähe zur Erde (der mittlere Abstand beträgt «nur» rund 384.400 Kilometer) wissenschaftlich sehr gut erforscht.

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Rechtsschutzver­sicherung im Verein

Habt ihr euch im Vorstand eures Familiengartenverein auch schon die Frage gestellt, ob ihr eine Rechtsschutzver­sicherung für euren Verein abschliessen solltet?

Warum ist eine Rechtsschutzver­sicherung im Verein wichtig?

Der Schweizer Familiengärtner-Verband empfiehlt seinen Mitgliedern einen solchen Abschluss. Bei Verzicht läuft ein Gartenverein Gefahr, dass er seine Rechte im Streitfall nicht oder nur mit hohen Kostenfolgen zu Lasten des Vereinsvermögens durchsetzen kann.

Jeder Verein muss mit dem Versicherer die auf seinen Fall zugeschnittene Versicherungsdeckung aushandeln. Daher kann der SFGV auch keine allgemeingültige Empfehlung für eine bestimmte Versicherungslösung abgeben. Hier habe ich für euch ein paar Hinweise zusammengestellt, damit ihr euch auf das Gespräch mit einer Versicherungsgesellschaft vorbereiten könnt.

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Die Roten Listen

Biodiversität: Rote Listen als Indikator bei der Bewertung der Artenvielfalt

Rote Listen spielen bei der Bewertung des Zustands der Artenvielfalt als Indikatoren eine zentrale Rolle. Im Vergleich zu benachbarten Ländern ist der Anteil gefährdeter oder ausgestorbener Arten in der Schweiz besonders hoch. Die Hauptursache für den schlechten Zustand der Artenvielfalt ist bekannt: Wir nutzen unsere natürlichen Ressourcen nicht nachhaltig. Der Bund will im Rahmen seines Aktionsplans Strategie Biodiversität Schweiz nebst den Lebensräumen auch die Artenvielfalt erhalten und fördern.

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Biodiversitätsinitiative 9. September 2024

Schützen, was wir brauchen.

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Ja zur Biodiversität am
22. September 2024